Über uns

Elstar, Jonagored ... aber auch Finkenwerder Herbstprinz, Seestermüher Zitronenapfel oder Lavanthaler Bananenapfel, alles Apfelsorten, die wir auf unserem Hof anbauen. Und es gibt hier noch viel mehr: 45 Apfelsorten, 12 Birnensorten, unzählige Pflaumen- und Zwetschgensorten, Reineclauden, Mirabellen und Johannisbeeren. Alle Früchte auf unserem Obsthof sind nach Bioland Richtlinien angebaut und darüber hinaus haben wir uns aus ethischen Gründen entschieden, unser Obst biovegan anzubauen. Das bedeutet, wir setzen keinerlei Düngemittel bzw. Präparate ein, welche tierische Bestandteile enthalten.

In Steinkirchen, im Herzen des Alten Landes gelegen, ist unser Hof seit 1873 in Familienhand, mittlerweile in der 5. Generation, seit 1968 wird unser Betrieb ökologisch bewirtschaftet. Auch der BUND e.V. konnte feststellen, dass auf unserem Hof im Vergleich zu anderen ökologisch wirtschaftenden Betrieben eine sehr hohe Vielfalt in Bezug auf Flora und Fauna vorhanden ist. Dieses ist auf unsere nützlingsschonende Wirtschaftsweise zurückzuführen. Wir betreiben einen Obstanbau, der unseren Lebensraum schützt und Verbrauchern gesundes Obst zur Verfügung stellt. Ein verantwortungsbewusster Obstanbau beinhaltet auch die Erhaltung alter Obstsorten und so gibt es auf unserem Hof traditionell extensiv genutzte wunderschöne alte Obstbaumalleen. Es gibt historische Obstsorten, die teilweise in Zusammenarbeit mit dem renommierten Apfelspezialisten Eckart Brandt aufgepflanzt wurden. Und wir haben natürlich auch eine Vielfalt neuerer Apfel- und Birnensorten zu bieten.

Wir garantieren für die Qualität und Herkunft jeder einzelnen Frucht: Jeder Apfel wird per Hand auf unseren eigenen Plantagen geerntet, auf unserem Hof gelagert, sortiert und abgepackt. So kann man beispielsweise ganz genau nachvollziehen, von welcher Plantage ein Apfel stammt, wer ihn gepflückt hat und wann genau das war. Sehr wichtig ist auch, dass unser Obst reif geerntet wird, ungesunde Säuren sind dann abgebaut und die Früchte entfalten ihr volles Aroma. Wir vermarkten ausschließlich unsere hofeigenen Erzeugnisse, denn nur für unser eigenes Obst können wir auch garantieren!

“An Apple a day, keeps the doctor away.”

Unsere heutigen Apfelsorten lassen sich vorwiegend auf die Wildformen Zwergapfel (malus pumila) und Holzapfel (malus silvestris) zurückführen, deren ursprüngliches Verbreitungsgebiet Kleinasien bzw. der Kaukasus war. In letzter Zeit werden auch verstärkt Wildformen zur Erzielung von Frosthärte und Krankheitsresistenz eingekreuzt.

Heute ist der Apfel nach Bananen und Zitrusfrüchten weltweit die wichtigste Obstart. Äpfel schützen die Gesundheit, denn die in den Äpfeln enthaltenen Antioxidantien sollen den Cholersterinabbau fördern und damit einer Arterienverkalkung vorbeugen. Neben ihrem Ballaststoff- und Vitamingehalt und ihrem niedrigen glykämischen Index liegt der größte Wert der Äpfel wahrscheinlich in ihrem Gehalt an Polyphenolen. Die Polyphenole von Äpfeln sorgen für einen gesunden Blutzuckerspiegel. Insbesondere die Schale von Äpfeln ist reich an verschiedenen Polyphenolen, einschließlich Phloridzin, das gegen die Glykierung schützt. Glykierung bezeichnet die schädliche Querverbindung von Zucker und Eiweiß, die menschliches Gewebe altern lässt. So sind Äpfel sehr gesund, wahre Abnehm-Wunder und halten jung!

Der Obsthof Cordes liegt im Alten Land in Steinkirchen, einer frühen Holländersiedlung aus dem 13. Jahrhundert. Zwischen Hamburg und Stade gelegen, bietet das Alte Land ideale Bedingungen für den Obstanbau. Die Nähe zur See gibt dem Apfel ein besonderes Aroma und ein ausgeglichenes Zucker-Säure-Verhältnis.

In Zusammenarbeit mit dem renommierten Apfelspezialisten Eckart Brandt pflanzen wir alte Obstsorten auf und wirken so dem allgemeinen Trend der Einschränkung des Genmaterials auf 5 Apfelsorten entgegen (www.boomgarden.de). Auch der BUND e.V. stellte fest, dass auf unserem Obsthof Cordes im Vergleich zu anderen ökologisch wirtschaftenden Betrieben eine sehr viel größere ökologische Vielfalt in Bezug auf Flora und Fauna vorhanden ist. Dieses ist auf unsere nützlingsschonende Wirtschaftsweise zurückzuführen: Wir setzen ausschließlich biologisch-dynamische Präparate und gar keine sogenannten Pflanzenschutzmittel gegen tierische Schädlinge ein. So hat sich ein Gleichgewicht zwischen Nützlingen und Schädlingen bilden können.

Im Alten Land dominieren leider inzwischen Niederstammkulturen - die sogenannten Fruchtzwerge. Dies führt zu einem Artensterben und langfristig auch zu einer Veränderung der klimatischen Bedingungen. Unsere Obstbaumalleen jedoch sind teilweise mehr als 100 Jahre alt; die hochstämmigen Baumalleen bieten zahlreichen Tierarten einen artgerechten Lebensraum.

Unsere Plantagen

Auf ca. 75 ha Land bauen wir in folgender Aufteilung an:

  • 45 Sorten Äpfel auf 58 ha
  • 12 Sorten Birnen auf 12 ha
  • 25 Sorten Zwetschgen und Pflaumen auf 5 ha


Pflege der Bäume

Im Winter und Frühjahr werden die Bäume beschnitten, ausgelichtet und das kranke Holz herausgesägt. Dieses Holz wird mit einem Mulchhäcksler zerkleinert und in die Baumgasse gelegt. Im Winter sortieren wir außerdem das eingelagerte Obst, bereiten es auf und verteilen es an unsere Kundinnen und Kunden.
Wenn im Frühjahr die Plantagen in voller Blüte stehen, ist dies eine Pracht für Augen und Ohren! Viele Touristen kommen dann und genießen dieses Erlebnis.

Biovegan

Wir bewirtschaften unseren Hof nach Biolandrichtlinien. Darüber hinaus haben wir uns aus ethischen Gründen dazu entschieden, unser Obst biovegan anzubauen. Das bedeutet, es wird vollständig auf tierische Düngemittel und Präparate, tierische Überreste von Schlachthöfen, Blutmehle, Fischmehle und letztendlich jeden bewussten Eintrag aus tierischer Herkunft verzichtet. Gedüngt wird mit pflanzlichen Komposten, Zwischenfrüchten wie Ölrettich, Rübsen u.ä., allerdings sind unsere Erträge dadurch geringer.

Obsthof Cordes
Bergfried 9
D-21720 Steinkirchen

Tel. ( 0 41 42 ) 810 234
Fax (0 41 42) 810 236
post@obsthof-cordes.de


Beschreibung des Alten Landes sowie Anfahrtsskizze

Zwischen Hamburg und Stade liegt das Alte Land. Begrenzt auf das Urstromtal der Elbe ist es ca. 35 km lang, aber nur 7 km breit. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Elbe das Land durch Eindeichungen abgerungen. Dadurch entstand wohl auch der Name: “Dat ole Land”, was soviel bedeutet wie “Dieses alte, schwer zu bearbeitende Land”.

Die Böden - aufgeschwemmte Marschböden - und die Lage des Gebietes sind die ideale Voraussetzung für den Obstanbau. Die Nähe zur See gibt dem Apfel ein besonderes Aroma und ein ausgeglichenes Zucker-Säure-Verhältnis. In den letzten Jahrhunderten ist eine einzigartige Kulturlandschaft entstanden, die zu allen Jahreszeiten viele Besucher anlockt. Der Obsthof Cordes liegt in Steinkirchen, einer frühen Holländersiedlung aus dem 13. Jahrhundert.