Unsere Philosophie

Auf unserem Bioland-Obsthof Cordes wird seit 1873 Obstanbau betrieben und seit etwa 50 Jahren (1968) stellen wir ausschließlich Bio-Obst her. Dieses Erfahrungswissen schützt die Natur und das Klima – und führt zu besonders schmackhaften Früchten.

Im Zentrum unserer Philosophie steht der behutsame und verantwortungsbewusste Anbau von qualitativ hochwertigem Obst, das wir insbesondere regional vermarkten. Aus ethischen Gründen ist es uns sehr wichtig, beim Anbau vollständig auf den Einsatz von tierischen Produkten (z. B. Dünger) zu verzichten. Alle Früchte werden per Hand geerntet, auf dem eigenen Hof gelagert, sortiert und abgepackt. So kann man beispielsweise ganz genau nachvollziehen, von welcher Plantage ein Apfel stammt, wer ihn gepflückt hat und wann genau das war. Alle Äpfel werden reif geerntet.

>> Genießen Sie das volle Aroma unserer Bio-Früchte!

Bio-Obst aus veganem Anbau

Der Obsthof Cordes liegt im Alten Land in Steinkirchen, einer frühen Holländersiedlung aus dem 13. Jahrhundert. Zwischen Hamburg und Stade gelegen, bietet das Alte Land ideale Bedingungen für den Obstanbau. Die Nähe zur See gibt dem Apfel ein besonderes Aroma und ein ausgeglichenes Zucker-Säure-Verhältnis.

In Zusammenarbeit mit dem renommierten Apfelspezialisten Eckart Brandt pflanzen wir alte Obstsorten auf und wirken so dem allgemeinen Trend der Einschränkung des Genmaterials auf 5 Apfelsorten entgegen (www.boomgarden.de). Auch der BUND e.V. stellte fest, dass auf unserem Obsthof Cordes im Vergleich zu anderen ökologisch wirtschaftenden Betrieben eine sehr viel größere ökologische Vielfalt in Bezug auf Flora und Fauna vorhanden ist. Dieses ist auf unsere nützlingsschonende Wirtschaftsweise zurückzuführen: Wir setzen ausschließlich biologisch-dynamische Präparate und gar keine sogenannten Pflanzenschutzmittel gegen tierische Schädlinge ein. So hat sich ein Gleichgewicht zwischen Nützlingen und Schädlingen bilden können.

Im Alten Land dominieren leider inzwischen Niederstammkulturen - die sogenannten Fruchtzwerge. Dies führt zu einem Artensterben und langfristig auch zu einer Veränderung der klimatischen Bedingungen. Unsere Obstbaumalleen jedoch sind teilweise mehr als 100 Jahre alt; die hochstämmigen Baumalleen bieten zahlreichen Tierarten einen artgerechten Lebensraum.

“An Apple a day, keeps the doctor away.”

Unsere heutigen Apfelsorten lassen sich vorwiegend auf die Wildformen Zwergapfel (malus pumila) und Holzapfel (malus silvestris) zurückführen, deren ursprüngliches Verbreitungsgebiet Kleinasien bzw. der Kaukasus war. In letzter Zeit werden auch verstärkt Wildformen zur Erzielung von Frosthärte und Krankheitsresistenz eingekreuzt.

Heute ist der Apfel nach Bananen und Zitrusfrüchten weltweit die wichtigste Obstart. Äpfel schützen die Gesundheit, denn die in den Äpfeln enthaltenen Antioxidantien sollen den Cholersterinabbau fördern und damit einer Arterienverkalkung vorbeugen. Neben ihrem Ballaststoff- und Vitamingehalt und ihrem niedrigen glykämischen Index liegt der größte Wert der Äpfel wahrscheinlich in ihrem Gehalt an Polyphenolen. Die Polyphenole von Äpfeln sorgen für einen gesunden Blutzuckerspiegel. Insbesondere die Schale von Äpfeln ist reich an verschiedenen Polyphenolen, einschließlich Phloridzin, das gegen die Glykierung schützt. Glykierung bezeichnet die schädliche Querverbindung von Zucker und Eiweiß, die menschliches Gewebe altern lässt. So sind Äpfel sehr gesund, wahre Abnehm-Wunder und halten jung!

Birnen

Die heutigen Kultursorten stammen in erster Linie von der Holzbirne (pyrus pyraster) und einigen anderen Wildformen ab, die ihr Hauptverbreitungsgebiet in Mittel- und Südeuropa bis hin nach Kleinasien haben. Die meisten unserer heutigen Sorten gehen auf Züchtungsarbeit im 18. und 19. Jahrhundert in Frankreich und Belgien zurück. Erst in den letzten Jahren entstanden einige neue, wichtige Sorten.

Pflaumen

„Pflaume“ ist der Oberbegriff für alle Pflaumen- und Zwetschgenarten, dazu gehören u. a. auch Mirabellen und Reineclauden. Der Reifegrad der Pflaumen wird durch die Umfärbung der Früchte und das Weichwerden des Fruchtfleisches bestimmt. Unreife, harte Früchte enthalten zu viele Früchtsäuren (vorwiegend Apfelsäure) und zu wenig an Fruchtzucker (bei reifen Früchten mehr als 10 %). Auch die Faserstoffe, Mineralstoffe, vor allem Kalium, fast alle B-Vitamine und Provitamin A lagern sich erst in der reifenden Frucht an.

Die Pflaume gilt als rundlich, schwerer vom Stein lösend und beim Kochvorgang eher zerfallend, dafür jedoch für den Frischverzehr sehr gut geeignet. Die Zwetsche ist eher spitzoval , zerfällt beim Kochvorgang nicht, ist besser steinlösend, jedoch zum Frischverzehr aufgrund stärkerer Säure weniger geeignet. Alle Pflaumensorten haben einen weißlichen Belag, welcher abwischbar ist. Er entsteht durch wachsartige Hautausscheidungen und dient als Schutz vor dem Austrocknen.

Die große grüne Reineclaude, auch Zuckerpflaume genannt, ist eine sehr alte Sorte und stammt aus Armenien bzw. Syrien. In Frankreich wurde sie dann ab Mitte des 15. Jahrhunderts angebaut und nach der Gemahlin von König Franz benannt, Reine Claudia. Die Reineclaude ist eine runde Pflaume von grüner bzw. grünlich- gelber Farbe und schwer steinlösend. Sie hat einen hervorragenden Geschmack, eigentlich den besten aller Pflaumensorten und ist sowohl ausgezeichnet zum Frischverzehr, als auch zum Einwecken in Gläser geeignet.

Johannisbeeren

Unsere heutigen Kultursorten der Roten und Weißen Johannisbeere stammen von Wildarten ab, die alle in Mittel- bzw. Südweuropa heimisch sind. Die Schwarze Johannisbeere geht vorwiegend auf die Wildart ribes nigrum zurück, die ebenfalls in Europa und Asien verbreitet ist. Im Gegensatz zum Kern- und Steinobst, die im Altertum schon eine große Bedeutung hatten, fanden diese Beerenobstarten erst seit dem 15. Jahrhundert Eingang in die Gärten.

Die vielseitige Verwendbarkeit der Früchte und die relativ problemlose Kultur haben viel zur Verbreitung dieser Beerenobstarten beigetragen. Daneben spielt der gesundheitliche Wert eine wichtige Rolle. Sehr reich an Inhaltsstoffen, besonders an Vitamin C, ist die Schwarze Johannisbeere, die weitaus mehr Vitamin C enthält als Zitrusfrüchte. Aber auch andere Vitamine und Mineralstoffe sind reichlich vorhanden.

Der Obsthof Cordes liegt im Alten Land in Steinkirchen, einer frühen Holländersiedlung aus dem 13. Jahrhundert. Zwischen Hamburg und Stade gelegen, bietet das Alte Land ideale Bedingungen für den Obstanbau. Die Nähe zur See gibt dem Apfel ein besonderes Aroma und ein ausgeglichenes Zucker-Säure-Verhältnis.

In Zusammenarbeit mit dem renommierten Apfelspezialisten Eckart Brandt pflanzen wir alte Obstsorten auf und wirken so dem allgemeinen Trend der Einschränkung des Genmaterials auf 5 Apfelsorten entgegen (www.boomgarden.de). Auch der BUND e.V. stellte fest, dass auf unserem Obsthof Cordes im Vergleich zu anderen ökologisch wirtschaftenden Betrieben eine sehr viel größere ökologische Vielfalt in Bezug auf Flora und Fauna vorhanden ist. Dieses ist auf unsere nützlingsschonende Wirtschaftsweise zurückzuführen: Wir setzen ausschließlich biologisch-dynamische Präparate und gar keine sogenannten Pflanzenschutzmittel gegen tierische Schädlinge ein. So hat sich ein Gleichgewicht zwischen Nützlingen und Schädlingen bilden können.

Im Alten Land dominieren leider inzwischen Niederstammkulturen - die sogenannten Fruchtzwerge. Dies führt zu einem Artensterben und langfristig auch zu einer Veränderung der klimatischen Bedingungen. Unsere Obstbaumalleen jedoch sind teilweise mehr als 100 Jahre alt; die hochstämmigen Baumalleen bieten zahlreichen Tierarten einen artgerechten Lebensraum.

Unsere Plantagen

Auf ca. 75 ha Land bauen wir in folgender Aufteilung an:

  • 45 Sorten Äpfel auf 58 ha
  • 12 Sorten Birnen auf 12 ha
  • 25 Sorten Zwetschgen und Pflaumen auf 5 ha


Pflege der Bäume

Im Winter und Frühjahr werden die Bäume beschnitten, ausgelichtet und das kranke Holz herausgesägt. Dieses Holz wird mit einem Mulchhäcksler zerkleinert und in die Baumgasse gelegt. Im Winter sortieren wir außerdem das eingelagerte Obst, bereiten es auf und verteilen es an unsere Kundinnen und Kunden.
Wenn im Frühjahr die Plantagen in voller Blüte stehen, ist dies eine Pracht für Augen und Ohren! Viele Touristen kommen dann und genießen dieses Erlebnis.

Obsthof Cordes
Bergfried 9
D-21720 Steinkirchen

Tel. ( 0 41 42 ) 810 234
Fax (0 41 42) 810 236
post@obsthof-cordes.de


Beschreibung des Alten Landes sowie Anfahrtsskizze

Zwischen Hamburg und Stade liegt das Alte Land. Begrenzt auf das Urstromtal der Elbe ist es ca. 35 km lang, aber nur 7 km breit. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Elbe das Land durch Eindeichungen abgerungen. Dadurch entstand wohl auch der Name: “Dat ole Land”, was soviel bedeutet wie “Dieses alte, schwer zu bearbeitende Land”.

Die Böden - aufgeschwemmte Marschböden - und die Lage des Gebietes sind die ideale Voraussetzung für den Obstanbau. Die Nähe zur See gibt dem Apfel ein besonderes Aroma und ein ausgeglichenes Zucker-Säure-Verhältnis. In den letzten Jahrhunderten ist eine einzigartige Kulturlandschaft entstanden, die zu allen Jahreszeiten viele Besucher anlockt. Der Obsthof Cordes liegt in Steinkirchen, einer frühen Holländersiedlung aus dem 13. Jahrhundert.